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Sonne, Mond und Sterne (VS/R 1)
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Kinder lernen das Universum kennen. |
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"Sonne; Mond und Sterne" - Kinder lernen das Universum kennen. So lautet der Titel dieser umfangreichen Mappe, die als Grundlage für einen handlungsorientierten Sachunterricht verwendet werden kann. Nicht als Rezepte, denen man genau Folge leisten muss sind diese Vorlagen zu verstehen. Vielmehr sollen sie anregen, den Unterricht über "Sonne, Mond und Sterne" auf wirksame Weise zu beleben, sodass die Kinder das Universum tatsächlich kennenlernen können. Dazu bedarf es eines handfesten Sachwissens seitens des Lehrers. In den folgenden "Sachlichen Informationen" finden Sie wesentliche Inhalte zum Thema zusammengefasst, die auch für den Unterricht in der Volksschule relevant sein werden. Weiters können Sie aus den "Didaktischen Kommentaren" didaktische Begründungen und unterrichtspraktische Erläuterungen zu den "Aktionskarten" entnehmen. Angefügt finden Sie die Vorlagen für das Spiel "Universica" und interessante Literaturhinweise. Sämtliche Kopier- und Bastelvorlagen sowie entsprechende Anleitungen finden Sie im Anhang und sollen Ihnen helfen, alle Ideen dieser Mappe zu verwirklichen. Gutes Gelingen! |
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Die Sterne, die wir in einer klaren Nacht sehen kann, sind Billionen von Kilometern entfernt. Unsere Erde ist nur ein Staubkörnchen im Universum. Sie gehört zum Sonnensystem, einer Gruppe von Planeten, Monden und vielen anderen Himmelskörpern, welche alle die Sonne umkreisen. Unser Sonnensystem ist wiederum nur ein Teil einer riesigen Galaxie. Als Galaxien bezeichnet man riesige zusammenhängende Sterngruppen. Sie enthalten offene Haufen, Kugelhaufen, mehrere Milliarden Einzelsterne sowie viel Gas und Staub. Alle Sterne und Planeten im Universum gehören zu einer bestimmten Galaxie. Galaxien sammeln sich wieder in Gruppen, den sogenannten Galaxiehaufen. Unsere Galaxie nennen wir ...
Die Planeten unseres Sonnensystems teilt man in zwei Gruppen ein. Die vier inneren Planeten (Merkur, Venus, Erde und Mars) nennt man erdähnlich. Vier der weiteren von der Sonne entfernten Planeten (Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto) bezeichnet man als jupiterähnlich. Sie sind viel größer und bestehen aus Gasen. Außer Uranus, Neptun und Pluto, die nur mit dem Fernrohr zu sehen sind, gehören die anderen Planeten ...
Die Sonne ist der Zentralstern unseres Sonnensystem. Sie ist ein selbstleuchtender, heisser Gasball aus Helium und Wasserstoff, dessen Licht alle Planeten des Sonnensystems reflektieren. Die Erde erhält in Form von Licht Wärme nur einen winzigen Bruchteil der Gesamtsonnenstrahlung. Sie ist 8 1/3 Minuten von der Sonne zu uns unterwegs. Die Korona ist die äußere Sonnenatmosphäre. Sie erstreckt sich Millionen von ...
Die Erde ist der dritte der sogenannten inneren Planeten und der einzige bekannte Himmelskörper, der Leben trägt. Alles, was die Menschen, Tiere und Pflanzen zum Leben brauchen, bietet dieser Planet: Energie, Wärme, Wasser und Luft. Die Atmosphäre umgibt die ganze Erde, die übrigens keine perfekte Kugel ist. Sie ist an den Polen abgeplattet. Der Durchmesser des Äquators beträgt 12 756 km und ist um etwa 42 km länger als der Poldurchmesser. Von der Sonne ist die Erde 149,6 Millionen Kilometer entfernt. So ...
Wir erleben regelmäßig Tag und Nacht, weil sich die Erde einmal in 24 Stunden um sich selbst dreht. Die Sterne sieht man tagsüber deswegen nicht, weil der Himmel durch das Sonnenlicht aufgehellt wird. Tag und Nacht sind Zeiteinheiten, die die Menschen schon vor Jahrtausenden benutzten. Beim Beobachten des Laufs von Sonne, Mond und Sternen erkannten die ...
Die Erde dreht sich nicht nur um sich selbst, sie bewegt sich in einer elliptischen Bahn um die Sonne herum. 365,24 Tage, also ein Jahr braucht die Erde für einen Umlauf, und um die Tagesbruchteile der Jahreslängen auszugleichen, wird alle vier Jahre ein Schalttag eingefügt, der 29. Februar. Ein Schaltjahr haben wir dann, wenn die Jahreszahl ohne Rest durch vier teilbar ist (1984, 1988, 1992, 1996 ...). Damit die
Die Neigung der Erdachse ist die Ursache für die verschiedenen Jahreszeiten. Ist die nördliche Halbkugel zur Sonne geneigt, haben wir Sommer, und auf der südlichen Halbkugel ist Winter und umgekehrt. Ihre Bewohner erhaIten die größtmögliche Sonneneinstrahlung. Im Frühling und im Herbst ist keiner der Pole zur Sonne geneigt. Am 21. März und am 23. September steht die Sonne für Orte am Äquator mittags sogar ...
Der Mond umkreist die Erde und zeigt sich aufgrund seiner Drehung mit der Erde immer nur von derselben Seite. Die Mondbahn ist aber nicht kreisförmig, sondern eine Art Wellenlinie, die sich um die Bahn der Erde schlängelt. Für eine Erdumdrehung benötigt der Mond 27,3 Tage, also knapp einen Monat. Der Mond gilt somit als Zeitmesser. Neben der sprachlichen Verwandtschaft des Wortes "Monat" (lat. mensis), spricht auch ...
Der Mond selber leuchtet nicht. Er erscheint nur hell, wenn er von der Sonne angestrahlt wird. Die Mondphasen kommen dadurch zustande, dass Sonne, Mond und Erde ihre Winkel zueinander ändern. Je nach Stellung des Mondes zur Erde sieht man verschieden große Ausschnitte der beleuchteten Mondhalbkugel. Eines Abends erscheint er als schmale Sichel, dann wird er von Nacht zu Nacht größer (zunehmender Mond), bis er zu ...
Manchmal kommt er auf seinem Weg um die Erde doch durch die Ebene der Erdumlaufbahn. Dann fällt sein Schatten auf die Erde. Und gelegentlich wirft die Erde ihren Schatten auf den vollen Mond. Wenn der Mond zwischen der Sonne steht, ...
Die Menschen glaubten früher, dass der Himmel eine große Kuppel sei, innen besetzt mit funkelnden Lichtern, den Sternen. Die Erde stellten sie sich als flache Scheibe vor. Man war auch lange der Auffassung, dass sich die Sonne um die Erde dreht. Das geozentrische Weltbild der Menschen damals wurde aber von Nikolaus Kopernikus im 16. Jahrhundert revolutioniert. Nach jahrelangen Beobachtungen der Planeten folgerte Kopernikus, dass ihre Bewegungen nur richtig erklärt werden konnten, wenn man annahm, dass die Erde selbst ein Planet sei, der sich um die Sonne bewegt. Ein anderer großer Gelehrter, Galileo Galilei vertrat ebenfalls mit großer Überzeugung dieses neue ...
Mit Sonne, Mond und Sterne verbindet sich die Hoffnung auf eine andere bessere Welt, weshalb sie bei zahlreichen Völkern als Heilszeichen zu entdecken sind. Sie sind nach wie vor starke Symbole für das Himmlische, Unerreichbare, Jenseitige und Hoffnungsvolle. Man denke dabei an den Stern von Betlehem, den Davidsstern, die ...
Noch bevor der Mensch die Sterne zu zählen versuchte, verband er sie zu Bildern und Figuren. Die Sternbilder erhielten ihren Namen und ihre Bedeutung dadurch, dass die alten Völker in den Erscheinungen ihrer Umwelt Offenbarungen oder auch Symbole der Gottheit erblickten, deren Gegenbild sie am Himmel zu finden glaubten. Der berühmte ägyptische Astronom Ptolemäus kannte 48 dieser Sternbilder. Später kamen weitere ...
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Didaktische Kommentare: DIDAKTISCHE
BEGRÜNDUNG ZUM
MATERIAL Die Aktionskarten können natürlich vielfältige Verwendung finden:
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Aktionskarten:
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Universica: Die
Inhalte dieses Spiels beziehen sich ausschließlich auf die der Aktionskarten.
Somit kann dieses Spiel als ideale Abrundung eines Unterrichtsvorhabens
zum Thema "Sonne, Mond und Sterne" eingesetzt werden.
Material: Spielplan
Spielablauf:
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