Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde Linz


Wandmalereien

Fritz Fröhlich bekam die Anregung für seine Fresken auf den vier Wänden aus der Jakobslegende im ersten Buch Moses. Er trug zuerst Mörtelschichten auf, schnitt dann bestimmte Formen aus und malte dann vor dem Erhärten in den noch nassen Putz. Das formale Gerüst wurde durch die Architektur bestimmt. Durch Zeichnungen und Farbstudien wurde diese Freskomalerei vorbereitet, denn in dieser Technik sind Korrekturen während der Arbeit kaum, beziehungsweise nur mit größtem Aufwand möglich. Der Maler braucht viel Erfahrung und muß das Bild genau bis ins Detail wissen. Das Herausschneiden von Formen aus verschiednen Putz schichten ergibt Erhöhungen und Vertiefungen der Bildfläche, die sie je nach Lichteinfall beleben und verändern.

Die Symbole für die Söhne Jakobs finden sich in der Thora. Sie weisen auf die frühen Siedlungsräume der Stämme hin oder auch auf stammesgeschichtliche Gegebenheiten. Fritz Fröhlich wollte aber universelle Aussagen über menschliche Verhaltensweisen und ihre Folgen treffen.

RUBEN - SIMEON UND LEVI - JUDA - SEBOULON - ISSACHAR

DAN UND GAD - ASSER - NAPHTALI - JOSEPH - BENJAMIN

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